Samstag, 11. Februar 2017

Unlogisches im letzten Panel aus "Der Wesir von Weia-Weia"

Heute und in dieser Klickstrecke werde ich mir in diesem kürzeren Eintrag erstmals ein einzelnes Panel ansehen. Es handelt sich um das letzte Bild der Geschichte "Der Wesir von Weia-Weia" (Paperon De' Paperoni visir di Papatoa, 29 Seiten, Cimino/Scarpa) aus LTB 369 und dem Spezial-Band 54 auf Seite 233:




Auf diesem Panel kann man ein Schild mit der Aufschrift "Entenhausen 7000km" , mindestens sechs Flöße und Tick, der meint, in drei Monaten seien sie wieder zu Hause, erkennen.

3 Monate sind 3 mal 30 Tage. Wenn man davon ausgeht, dass die Ducks sechs Stunden pro Tag schlafen, bleiben noch 18 Stunden pro Tag übrig. Damit ergibt sich für die gesamte Zeit:

3 x 30 x 18 = 1620

Die Ducks wollen also in 1620 Stunden 7000 Kilometer zurücklegen. Um das zu schaffen, müssen sie eine gewisse Geschwindigkeit halten:

7000 km      =      4,321 km
1620 h                       h

Um 7000 Kilometer in drei Monaten voranzukommen, müssen die Ducks also etwa 4,3 Kilometer pro Stunde vorankommen. Dies sollte aus reiner Muskelkraft erfolgen, da das Segel hinter dem Geldberg extrem ungünstig aufgespannt ist. Lassen wir also die Reibung und das Segel unberücksichtigt und berechnen zunächst die Masse des Transports.

Samstag, 28. Januar 2017

Der rätselhafte Severin

Mein letzter Eintrag handelte von der "milden" Seite des Kater Karlo und seiner eher freundschaftlichen Beziehung zu Micky Maus. Nun will ich dazu ein Gegenbeispiel zeigen, um zu beweisen, wie sehr sich diese Figur gewandelt hat:


Eins meiner Lieblingspanels in dieser Geschichte: so schlicht, so genial...
Damals bekam Karlo noch den nötigen Respekt.

Titel: Der rätselhafte Severin
Originaltitel: Topolino e il mistero di Tapioco Sesto
Storycode: I TL  142-AP
Seitenzahl: 53 Seiten (dreireihig; 1. Teil: 27 S; 2. Teil: 26 S.)
Veröffentlichungen im Entstehungsland: Italien, Topolino 142/143 (1056); I Gialli Di Topolino (1960 und 1977); La grande storie: Romano Scarpa (1996); I Maestri Disney: Romano Scarpa (2005); I Grandi Classici Disney 321 (2013); La grande storie di Romano Scarpa (rsc-Collection) 2 (2014)
Veröffentlichungen im deutschen Raum: Die besten Geschichten von Romano Scarpa (Disney Autorenreihe, Band 7, 2013)
Künstler: Romano Scarpa
Deutsche Übersetzung: Susanne Walter

Eine alltägliche Situation spielt sich in Topolinia ab (ich werde das Wort "Entenhausen" aus Protestgründen nun nicht mehr verwenden): Micky ist auf dem Weg nach Hause, als er einen Mann trifft, der ihn um fünf Kreuzer bittet. Unsere Maus ist ja bekanntlich sehr gutherzig und großzügig und so gewährt er diese auch. Als er jedoch den Grund erfährt, wundert er sich: Der Mann möchte sich davon Bonbons kaufen. Ich selbst finde das zwar gar nicht so ungewöhnlich, aber da Micky eher überempfindlich reagiert, "schnüffelt" er dem älteren Herrn nach. Dieser führt sich so heiter auf, als habe er große Summen an Geld gewonnen: Er hüpft über Hydranten, tritt in Pfützen, spielt Anderen Streiche und duzt Micky, als er ihn sogar anbettelt, bei ihm übernachten zu dürfen. Dort will er eine Gutenachtgeschichte von seinem Gastgeber gehört bekommen.


Das kindische Verhalten des rätselhaften Severin