Samstag, 28. Januar 2017

Der rätselhafte Severin

Mein letzter Eintrag handelte von der "milden" Seite des Kater Karlo und seiner eher freundschaftlichen Beziehung zu Micky Maus. Nun will ich dazu ein Gegenbeispiel zeigen, um zu beweisen, wie sehr sich diese Figur gewandelt hat:


Eins meiner Lieblingspanels in dieser Geschichte: so schlicht, so genial...
Damals bekam Karlo noch den nötigen Respekt.

Titel: Der rätselhafte Severin
Originaltitel: Topolino e il mistero di Tapioco Sesto
Storycode: I TL  142-AP
Seitenzahl: 53 Seiten (dreireihig; 1. Teil: 27 S; 2. Teil: 26 S.)
Veröffentlichungen im Entstehungsland: Italien, Topolino 142/143 (1056); I Gialli Di Topolino (1960 und 1977); La grande storie: Romano Scarpa (1996); I Maestri Disney: Romano Scarpa (2005); I Grandi Classici Disney 321 (2013); La grande storie di Romano Scarpa (rsc-Collection) 2 (2014)
Veröffentlichungen im deutschen Raum: Die besten Geschichten von Romano Scarpa (Disney Autorenreihe, Band 7, 2013)
Künstler: Romano Scarpa
Deutsche Übersetzung: Susanne Walter

Eine alltägliche Situation spielt sich in Topolinia ab (ich werde das Wort "Entenhausen" aus Protestgründen nun nicht mehr verwenden): Micky ist auf dem Weg nach Hause, als er einen Mann trifft, der ihn um fünf Kreuzer bittet. Unsere Maus ist ja bekanntlich sehr gutherzig und großzügig und so gewährt er diese auch. Als er jedoch den Grund erfährt, wundert er sich: Der Mann möchte sich davon Bonbons kaufen. Ich selbst finde das zwar gar nicht so ungewöhnlich, aber da Micky eher überempfindlich reagiert, "schnüffelt" er dem älteren Herrn nach. Dieser führt sich so heiter auf, als habe er große Summen an Geld gewonnen: Er hüpft über Hydranten, tritt in Pfützen, spielt Anderen Streiche und duzt Micky, als er ihn sogar anbettelt, bei ihm übernachten zu dürfen. Dort will er eine Gutenachtgeschichte von seinem Gastgeber gehört bekommen.


Das kindische Verhalten des rätselhaften Severin